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Oberflächennahe Geothermie

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Die Temperaturen der Luft schwanken mit der Jahreszeit sehr stark. Innerhalb der oberen Schichten des Erdbodens werden diese Temperaturen jedoch nicht bzw. nur sehr stark gedämpft nachvollzogen (Gedämpfte harmonische Schwingung).

In der Praxis zeigt sich dieses Phänomen z.B. darin, dass in Deutschland der Erdboden in Tiefen von 80 cm frostsicher ist. In Tiefen von 4 m, sowie im gesamten oberflächennahen Grundwasser herrschen das ganze Jahr über Temperaturen von nahezu konstant der Jahresdurchschnittstemperatur (ca. 8°C in Deutschland).

Mathematisch kann man den Temperaturverlauf mit einer gedämpften harmonischen Schwingung beschreiben. Das bedeutet, dass die obersten Schichten der Erde die jahreszeitlichen Temperaturschwankungen noch mitmachen, während die unteren Schichten eine nahezu konstante Temperatur aufweisen.



Mittels Erdwärmesonden (vertikale oder schräge Bohrungen oder horizontal und oberflächennah ins Erdreich eingebrachte Systeme) wird die Wärme an die Oberfläche gefördert. Meist kommen Wärmepumpen zum Einsatz, um Heiz-Anwendungen für Gebäude zu realisieren. Mit Erdwärme kann im Sommer aber auch gekühlt werden. Quelle aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

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