Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung in Gebäuden
Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung in Gebäuden
Demonstrationsanlage zur Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung am Fraunhofer ISE. Zwei Adsorptionskältemaschinen mit einer Kälteleistung von jeweils 5.5 kW nutzen die Abwärme eines mit Erdgas betriebenen BHKWs. Die Endnutzer sind WissenschaftlerInnen des Fraunhofer ISE, deren Büroräume von der Anlage versorgt werden. © Fraunhofer ISE
Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung zur Anwendung in Gebäuden - Fraunhofer ISE präsentiert Ergebnisse und lädt zu Workshop in Freiburg ein
Anlagen zur Kraft-Wärme-Kopplung sind auf dem Vormarsch und Blockheizkraftwerke (BHKW) sind heute auch im Bereich kleiner Leistungen am Markt verfügbar. Sie versorgen Gebäude mit Wärme und erzeugen zugleich Strom, der lokal verbraucht oder in das öffentliche Versorgungsnetz eingespeist wird. Bisher ist diese Technik an die Heizperiode gebunden, da nur in dieser Zeit entsprechende Wärmeleistungen benötigt werden. Eine mögliche Lösung für einen ganzjährigen und damit effizienteren Einsatz: In einer ergänzenden thermisch angetriebenen Kältemaschine wird die Abwärme des BHKW in Kälte umgewandelt und für die Klimatisierung von Gebäuden eingesetzt. Im Projekt "PolySMART" haben sich unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg 32 Partner aus Forschung und Industrie mit der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung im kleinen und mittleren Leistungsbereich beschäftigt. Ergebnisse der europaweiten Zusammenarbeit werden neben weiteren Brancheninformationen in einem Workshop am Dienstag, 18. Mai 2010, im Freiburger Konzerthaus präsentiert.
Lösungen im mittleren und kleineren Leistungsbereich
Das Grundprinzip der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung (KWKK) ist seit Langem bekannt, Anlagenkonzepte sind aber nur im Bereich sehr hoher Leistung für industrielle Anwendungen und sehr große Gebäude oder Quartiere vorhanden. Die zukünftige Anwendung der Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung liegt im Bereich von Gewerbeimmobilien, Krankenhäusern, kleineren Hotels und Bürogebäuden, in denen sowohl Kühl- als auch Heizbedarf besteht. Die vielseitige Technik der KWKK auch im Bereich kleiner und mittlerer Leistungen weiter zu entwickeln und markttaugliche Lösungsansätze zu
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